Regelmäßige Pflege ist das Beste.

 

Wenn Sie Ihren Gartenmöbeln wenigstens ein Mal im Jahr ein wenig Aufmerksamkeit schenken, haben Sie schon sehr viel dafür getan, dass Sie an ihnen noch lange Freude haben werden. Denn gut gepflegtes Material ist nicht so anfällig gegenüber Umwelteinflüssen und macht längst nicht so viel Arbeit.

Einfache Reinigung bringt oft schon viel

Nachdem Sie Ihre Garnitur wieder aus dem Schuppen oder der Garage geholt haben, fegen Sie sie am besten mit einem Handbesen ab, um losen Schmutz zu entfernen. Anschließend ist eine Reinigung mit einer einfachen Seifenlauge erst einmal das einfachste Mittel, um die Möbel von Belägen und Schmutzfilmen zu befreien.

Gartenmöbel aus Kunststoff nicht mit Scheuermittel reinigen

Gartenmöbel aus Kunststoff bekommen besonders schnell einen Grauschleier. Schuld ist Staub, der sich darauf ablagert, festsetzt und die Oberfläche einfärbt. Die Verschmutzung ist hartnäckig. Auf keinen Fall dürfe man sie mit Scheuermittel bekämpfen, warnt die Stiftung Warentest in Berlin. Denn diese Reiniger säubern den Kunststoff zwar zunächst wieder, aber die relativ weiche Oberfläche der Möbel bekomme durch die aggressive Behandlung kleine Kratzer. Darin setze sich Schmutz dann noch schneller und hartnäckiger fest.

Neuer Glanz mit Backpulver und Autopolitur

Besser seien Allzweckreiniger sowie Essigreiniger geeignet, rät die Warentest-Expertin Doris Distler. Helle Möbel lassen sich danach gut mit Backpulver aufpeppen: Einfach das Pulver mit einem feuchten Lappen einreiben, kurz einwirken lassen und anschließend gründlich abspülen. Das Natron im Backpulver löst Schmutz und hellt dunkle Stellen auf. Matten und rauen Oberflächen verhilft Autopolitur zu neuem Glanz.

Um all zu schnellem Altern der Gartenmöbel vorzubeugen, sollte schon beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Kunststoffmöbel eine Oberflächenlackierung haben, rät Distler. Die Versiegelung sorgt dafür, dass sich der Schmutz leichter entfernen lasse – und die Gartenmöbel behalten ihre schöne Optik.

Gartenmöbel aus Holz reinigen

Gartenmöbel aus Holz reinigt in Wasser aufgelöste Kernseife gut. Am besten mit einer Bürste in Richtung der Maserung schrubben und anschließend gut abspülen sowie trocken wischen. Darauf weist die Gartenakademie Rheinland-Pfalz hin. Bei geöltem Harzholz wie Teak oder Robinie kann es sein, dass sich beim Waschen die Holzfasern aufstellen. Dann wird die Oberfläche am besten mit einem feinen Schmirgelpapier geglättet. Diese so behandelten Holzarten nach dem Waschen beziehungsweise Abschleifen am besten immer nachölen. Dies darf nicht bei schmutzigen Möbeln geschehen, denn das Ölen führt dazu, dass Schmutzpartikel das Holz dunkelgrau einfärben.

Pflege für Rattan-Möbel

Stücke mit unbehandelten Naturgeflechten wie Peddigrohr und Rattan am besten mit einer trockenen Bürste reinigen und dann feucht, aber nicht nass abwischen. Lasierte, geölte und lackierte Naturgeflechte sowie Kunststoffgeflechte lassen sich am besten mit einer Reinigungslösung mit Kernseife säubern.