Damit sie auch im kommenden Gartenjahr wieder schön dicht und ertragreich wachsen,
sollten in die Frühlingsmonaten auch Bäume,  und Sträucher gestutzt werden. „Wichtig ist, dass nicht einfach außenherum abgeschnitten wird: Bei Sträuchern wie Haselnuss oder Weigelie müssen immer mal wieder dicke, alte Triebe bis zum Boden rausgenommen werden“, empfiehlt Falch.
Mit dem Zurückschneiden seiner Bäume und Sträucher sollte man nicht mehr allzu lange warten. Wer hier die Gartenschere oder Säge zu spät ansetzt, riskiert, dass der Baum nicht mehr richtig austreibt, was die Ernte schmälern würde.
Beim Rückschnitt sollten Hobby-Gärtner nicht zu vorsichtig sein. Meist ist es für die Pflanzen besser, etwas zu viel abzuschneiden, als zu wenig. Trotzdem hinterlässt jeder Schnitt natürlich eine Verletzung am Baum oder am Strauch. Fehler beim Baumschnitt sollte man also möglichst vermeiden, um die sensiblen Gewächse zu schonen.
Auch Gartenweg und Zaun gehören zum Gesamtbild
Doch auch wenn alle Pflanzen, der Rasen, die Beete und die Bäume wieder in Topform sind, fehlt noch ein kleines Stück zum vollendeten Gärtner-Glück: Niederschläge, Wind und Kälte haben in den vergangenen Monaten ihre Spuren auf vielen Gartenzäunen hinterlassen. Solche Winter-Macken im Zaun gilt es, durch einen neuen Anstrich oder das Ausbessern schadhafter Stellen zu beseitigen
Damit der Garten wieder zum echten Schmuckstück wird, müssen außerdem Unkraut und Moos aus den Fugen des Gartenwegs herausgekratzt oder mit einem Hochdruckreiniger entfernt werden. Wegen der enormen Kraft, mit der das Wasser aus den Geräten schießt, ist der Umgang mit einem Hochdruckreiniger allerdings nicht ganz ungefährlich, so dass man bei der Anwendung vorsichtig sein sollte.